integrative Schule St. Pamachius in Moshi/Tansania

Dass alle Kinder zusammen lernen können, ist in Tansania nicht selbstverständlich. Ein Kind mit Behinderung wird von den Familien oft als Strafe empfunden und nicht selten versteckt. Neben Erblindungen und spastischen Erkrankungen sind vor allem die Kinder mit Albinismus besonders gefährdet. Diese Kinder, die infolge einer Genvariante sehr helle Haut und Haare haben, sind nicht nur gesundheitlich von Hautkrebs betroffen, sondern müssen durch den noch immer weit verbreiteten Aberglauben um ihr Leben fürchten. Erzbischof Isaac Amani setzt sich in seiner Diözese ganz besonders für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen ein und kämpft gegen Vorurteile und Aberglaube.

Die weiterführende integrative Schule St. Pammachius ist ein gemeinsames Projekt der Diözesancaritasverbände Trier und Aachen, des deutschen Kindermissionswerks und des Bistums Moshi.

Die Projeketziele sind:

  • Schulbildung für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung der Kilimandscharo Region fördern
  • die Analphabetenrate unter den behinderten Kindern senken
  • die Anzahl der behinderten Kinder, die einen weiterführenden Abschluss machen, erhöhen
  • die Beziehungen zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen verbessern
  • Kinder mit Behinderung, die auf der Straße oder in gefährlichen sozialen Verhältnissen leben, unterstützen
  • die Gesundheit, der Lebensstandard und die Lebenserwartung erhöhen und die Anzahl der HIV-Infektionen verringern
  • den Aberglauben, der zu Amputationen und zu Morden an Kindern (Albinos) führt, bekämpfen
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  • Die kleine Dasha erkrankte an lymphoblastischer Leukämie, wie so viele der Kinder und Jugendlichen, die in der onkologischen Kinderstation in Sumy behandelt werden. Heute ist Dasha geheilt, dank der Behandlung im Regionalkrankenhaus.

    Zu Beginn des Projektes im Jahr 2006 lag die Sterberate der onkohämatologischen Kinderabteilung des Regionalkrankenhauses in Sumy behandelten Kinder bei 80 Prozent. Eine unzureichende Versorgung verringerte die Heilungschancen. Das Klinikpersonal arbeitete unter sehr nachteiligen Bedingungen. Schwere Krankheitsfälle durch Vergiftungen, die sich Ärzte und Schwestern durch ungesicherte Arbeitsmethoden zuzogen, katastrophale bauliche und hygienische Zustände und ein eklatanter Mangel an Medikamenten: dies war die Situation, unter der  die schwerkranken Kinder und ihre verzweifelten Eltern genauso litten wie die Ärzte und Schwestern.

    Heute -  welch ein Unterschied: freundliche, kindgerecht gestaltete Räume, sichere Arbeitsräume für die Medikamentenzubereitung, neue Infusomate und Inhalatoren für die Therapie, Aufenthaltsräume, Küchen und moderne Sanitäranlagen. Die Sterblichkeitsrate bei den Kindern ist inzwischen auf mitteleuropäisches Niveau gesunken und liegt bei unter 30 Prozent.

    Dieses kleine Wunder gelang nur mit der Hilfe vieler engagierter Helfer und Spender, die einen langen Atem hatten, hohes Engagement und Solidarität zeigten. Der Diözesan-Caritasverband konzentrierte sich zunächst auf die Finanzierung von medizinischem Gerät. Ehrenamtlichen Handwerker der Not- und Katastrophenhilfe Schöndorf-Heddert e.V., stellten ihre Arbeitskraft in ihrem Urlaub zur Verfügung und so konnte die Kinderstation in den letzten Jahren komplett umgebaut und renoviert werden. Heute ist sie die modernste der ganzen Ukraine und so kindgerecht wie möglich gestaltet.

    Der Caritasverband unterstützt weiterhin das Kinderkrankenhaus, insbesondere mit Zuschüssen zu den Krebsmedikamenten, die durch den Währungsverfall in der Ukraine sehr teuer und für eine Familie dort unerschwinglich sind. Der Staat übernimmt nämlich nur ein Drittel der Kosten. Viele Familien verschulden sich bei Verwandten und Freunden und sind in einer so verzweifelten Situation, dass hier die Hilfe weiter unerlässlich ist.

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  • Armenküche

    Wenn man die Türe der Armenküche gegenüber der Kathedrale öffnet, kommt einem nicht nur eine angenehme Wärme entgegen, sondern auch der gute Geruch nach Borscht, dem traditionellen Eintopf mit Roter Bete, der in jeder ukrainischen Familie gegessen wird.

    Für rund 240 notleidende, alte Menschen, Obdachlose, Kinder und  Arme ist die Armenküche mitten in der Stadt Anlaufstelle und Schutzraum. Diese Armenküche unterstützt der Caritasverband für die Diözese Trier schon seit dem Jahr 1990/91.  Die griechisch-katholische Gemeinde und auch Privat- und Geschäftsleute vor Ort spenden Sach- und Geldmittel.Wir konnten bisher immer die notwendigen Mittel zum Erhalt der Armenküche aufbringen. Helfen Sie uns, dass dies so bleibt!

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