Heimat für Strassenkinder in Manila

Worum geht es in diesem Projekt?

Das Friendshiphome Father Luis Amigó im Slum von Manila/ Malate bietet 100 Kindern und Jugendliche, die auf der Straße leben, seit 30 Jahren Bildung und damit einen Ausweg aus Armut und Elend. Zwei Beispiele für die segensreiche Arbeit der Amigonianer in Manila:

Juacinto, 8,wächst in einer Familie mit Drogen, täglicher Gewalt und Kleinkriminalität auf. Bruder Luis von der Amigonianischen Gemeinschaft kennt die Familie und nimmt ihn ins Friendshiphome auf. Hier kann er mit 15 weiteren Jungen dauerhaft wohnen, die Schule besuchen, sich satt essen, spirituelle Bildung erhalten. Nach 8 Jahren macht er seinen mittleren Schulabschluss.

Rosaline, 12, lebt im Slum mit ihrer Familie, ihrer ältesten Schwester und deren Ehemann. Rosaline wird vom Schwager bedrängt, die Mutter wendet sich an Bruder Luis. Rosaline wird aufgenommen, sie findet nun täglich von 6 bis 21 Uhr Sicherheit; die Familie ist jetzt verpflichtet monatlich an Bildungs- und Erziehungskursen teilzunehmen.

Wer lebt im Friendshiphome ?

16 männliche Härtefälle aus der Straßenkinderszene werden dauerhaft Tag und Nacht im Friendshiphome betreut. Zusätzlich finden tagsüber 90 Mädchen und Jungen Platz. Eltern und Geschwister der Kinder werden in Fortbildungsmaßnahmen verpflichtend mit einbezogen.

Das erste Haus von 1991 bestand aus einem 2stöckigen Holzhaus, das vom Orden  in den Slums   errichtet wurde und seitdem von Bruder Luis geleitet wird. 1999 wurde an seiner Stelle ein 5stöckiges Gebäude errichtet und  im Jahr 2000 von der span. Königin Sophia eingeweiht.

Warum sollten Sie Projekt unterstützen?

Das Friendshiphome Father Luis Amigó braucht Hilfe  in dieser  außergewöhnlichen Zeit. Durch die Lockdown-Regelungen in Manila kann Bildung im Friendshiphome nur digital vermittelt werden. Menschen im Slum verlieren ihr Einkommen und damit die Grundlage ihren „täglichen Reis“ im Topf zu haben. Hunger wird ein neues Problem für die Armen.

Eine ganze Generation hat schon vom Friendshiphome profitiert, helft, dass es weitergeht!

40 Jungen und 60 Mädchen aus dem Slum von Malate erleben täglich: Werte wie Freundschaft, Solidarität, Verantwortlichkeit und Spiritualität. Ihnen „nur“ etwas zu essen zu geben wäre der falsche Ansatz.

  • Freundschaft- die Kinder bauen Beziehungen zueinander auf, um sich von der Straße zu lösen.
  • Solidarität- ältere Kinder helfen den jüngeren.
  • Verantwortlichkeit – kostenloser Schulbesuch ist Pflicht als sicherer Weg aus der Armut
  • Spiritualität- christliche Bildung als Basis gesellschaftlicher Werte

              „Ein befreites Kind, bedeutet die Rettung einer Generation.“ (Father Luis Amigó)

Bruder Luis von der Amigonianischen Gemeinschaft, seine Mitarbeiter und die Sozialarbeiterin Youmaima bieten den Kindern und Jugendlichen aus dem Slum eine Möglichkeit dem Elend zu entrinnen. Das Friendshiphome Father Luis Amigo ist ein Leuchtturm der Barmherzigkeit im Meer des Elends. Die Kinder und Jugendlichen verlieren derzeit ihre Zukunftschancen für ein selbstbestimmtes Leben, Hunger schwächt alle Hilfsangebote.

Ihre Spende kommt am richtigen Ort an!

Der Orden der Amigonianer, von Father Luis Amigó 1889 gegründet, mit weltweit 400 Mitgliedern, ist Träger des Friendshiphomes. Die Kolpingsfamilie Mettmann als jährlicher Sponsor von ca. 10% des Budgets. Ihre Spenden mit den Mitteln der Kolpingsfamilie Mettmann und den Mitteln der Amigonianer sowie dem Crowdfunding auf den Philippinen zur Fortsetzung der segensreichen Arbeit des Friendshiphomes eingesetzt.Wir haben das Friendshiphome 2016 besucht und das Bildungskonzept kennen- und schätzen gelernt. Weitere Projektförderer sind  American Catholic Outreach und  Unterstützer aus Spanien und den Philippinen.

Dank gilt auch den Sternsingern, die das Friendshiphome seit mehreren Jahren unterstützen.

Projekt Nr. D 17 1329 008

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