Dormitio-Abtei

Die Dormitio-Abtei auf dem Berg Zion zählt zu einem der schönsten Gebäude der Jerusalemer Altstadt. Durch ihre Berglage prägt sie das Stadtbild auf imposante Weise kilometerweit.

Die ansässige Mönchsgemeinschaft lebt nach der Regel des heiligen Benedikts und unter der Weisung des Abtes an zwei Orten: in der Abtei in Jerusalem und in ihrem Priorat in Tabgha. Die Dormitio ist als Treffpunkt für das ökumenische und interreligiöse Gespräch bekannt.

Seit Anbeginn ist die Gemeinschaft der Dormitio-Abtei deutschsprachig, weshalb auch die Gottesdienste bis heute weitgehend in deutscher Sprache gefeiert werden. Gleichzeitig ist aber auch jede Mönchsgeneration eine bunte Mischung von Brüdern aus verschiedenen Ländern und verschiedenen Sprachen. Damit ist die Gemeinschaft ein Abbild der pilgernden Kirche insgesamt: Fremde, die Gast sind in einem fernen Land, gemeinsam auf dem Weg zu Gott.

Jede Spende unterstützt die dort lebende Gemeinschaft, die sich für den interreligiösen Austausch einsetzt, Projekte und Aktionen im Heiligen Land unterstützt und die Auslandsseelsorge für die hier lebenden Deutschen, aber auch für Pilger und Urlauber betreibt.

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  • In der Schmidt-Schule in Ost-Jerusalem erhalten rund 500 arabische Mädchen – christlichen wie muslimischen Glaubens – eine qualifizierte Schulausbildung, von der Vorschule bis zum Abitur. Insgesamt sind zwei Schulabschlüsse möglich, die den Mädchen gute Perspektiven bieten: das palästinensische und das deutsche Abitur.

    Durch ihre Lage in Ost-Jerusalem ist die Schule den alltäglichen Spannungen ausgesetzt, die aus der besonderen völkerrechtlichen Situation entstehen. Die hohe israelische Militär- und Polizeipräsenz in den Straßen und die häufigen Kontrollen an den Checkpoints gehören zur Realität der Mädchen. Dennoch sind den Schülerinnen im Schulalltag die Belastungen und Spannungen nicht anzumerken, die ihnen in der politischen Wirklichkeit widerfahren. Die Schule stellt für die Mädchen einen geschützten Raum dar, in dem sie ihre Fähigkeiten entfalten können.

    Dennoch wird es für viele Familien zunehmend schwieriger, die Kosten für den Schulbesuch ihrer Töchter aufzubringen. Um zu verhindern, dass Schülerinnen die Schmidt-Schule aus finanziellen Gründen verlassen müssen, wurde der ‚Sozialfonds Schmidt-Schule‘ gegründet. Er übernimmt die Kosten, wenn das Geld der Familien nicht reicht. So können auch Töchter armer Familien einen exzellenten Start ins berufliche Leben erhalten. Doch nicht nur durch Spenden in den Sozialfonds werden die Schmidt-Schule und ihre Schülerinnen unterstützt. Großzügige Förderer haben es beispielsweise ermöglicht, dass es neue Spielgeräte für den Spielplatz gibt und die Schulbibliothek mit neuen Büchern ausgestattet werden kann.

    Vielleicht möchten auch Sie die Schmidt-Schule und ihre Schülerinnen unterstützen.

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  • Der Deutsche Verein vom Heiligen Lande setzt sich seit über 160 Jahren in seinen eigenen Einrichtungen und verschiedenen sozialen, humanitären, pastoralen und pädagogischen Projekten für hilfsbedürftige Menschen im Heiligen Land ein. Auch trägt der DVHL dazu bei, die heiligen Stätten zu erhalten und Projekte zur Verständigung und Versöhnung zwischen den Religionen zu unterstützen. Darüber hinaus bringt der Reisedienst des DVHL jährlich zahlreiche christliche Pilger in das Land des Ursprungs ihres Glaubens. Dabei ist uns die Begegnung mit den Menschen vor Ort ein großes Anliegen. Die Menschen und besonders die Christen im Heiligen Land sind auf unsere Solidarität angewiesen.

    Dank Ihrer großherzigen Unterstützung kann der Deutsche Verein vom Heiligen Lande seine Hilfe für die Menschen im Heiligen Land aufrechterhalten. Mit Ihrer freien Spende ermöglichen Sie dem DVHL, in Notsituationen schnell und unbürokratisch zu helfen. Schon ein kleiner Beitrag kann sehr viel bewirken! Gerne können Sie auch ein bestimmtes Projekt unterstützen

     

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  • Der Deutsche Verein vom Heiligen Lande unterhält das Alten- und Pflegeheim Beit Emmaus im Westjordanland. Palästinensische Frauen christlichen und muslimischen Glaubens finden hier eine lebenswürdige Betreuung, die sie aufgrund ihres Alters oder einer Behinderung benötigen.

    Das Pflegeheim Beit Emmaus liegt nur wenige Kilometer von Ramallah und Jerusalem entfernt, im Westjordanland. Diese Lage im Schatten der israelischen Mauer erschweren die Arbeit der Schwestern. Immer wieder werden Straßen und Zufahrtswege blockiert, unterbrochen oder abgeriegelt und die Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Dringende Fahrten zum Markt, zur Bank, zu Ärzten oder gar ins Krankenhaus sind nur über Schleichwege unter erschwerten Bedingungen möglich. Leider kommen dadurch auch immer weniger Pilgergruppen ins Haus, die dem Heim in der Vergangenheit mit ihren Besuchen stets große Solidarität bekundeten.

    Seit mehr als 30 Jahren sorgen in Beit Emmaus die Schwestern der Ordensgemeinschaft der Salvatorianerinnen für die dortigen Frauen, die hier Offenheit, Herzlichkeit, individuelle Betreuung und ein hohes Maß an persönlicher Zuwendung erleben. Die Ordensschwestern werden dabei von palästinensischen Pflegerinnen betreut – wie auch von Freiwilligen des DVHL.

    Seit 2007 gibt es auch eine Pflegefakultät in Beit Emmaus. Sie ist ein gemeinsames Projekt des DVHL, der Ordensgemeinschaft der Salvatorianerinnen und der Bethlehem-Universität als akademischen Träger. Dort erlernen junge palästinische Frauen und Männer einen Pflegeberuf und können auf eine Zukunft mit Arbeitsperspektive blicken.

    Der laufende Betrieb in Beit Emmaus kann nicht ohne Zuschüsse aufrechterhalten werden. Die Bewohnerinnen und ihre Familien können aufgrund ihrer wirtschaftlichen Situation wenig bis gar nichts beitragen. Daher tragen wir mit Hilfe unserer Wohltäter die Hauptlast und sind Ihnen für Ihre großzügige Unterstützung sehr dankbar.

     

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  • Das Benediktiner-Kloster in Tabgha am Nordwestufer des Sees Gennesaret liegt am überlieferten Ort der wunderbaren Brotvermehrung. Zusammen mit der Dormitio-Abtei auf dem Berg Zion in Jerusalem bildet das Kloster eine Mönchsgemeinschaft. Beide Klöster sind im Eigentum des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande.

    Die Brotvermehrungskirche mit ihren berühmten byzantinischen Mosaiken, das Kloster Tabgha und die Begegnungsstätte Beit Noah bilden neben dem Pilgerhaus Tabgha den zweiten Schwerpunkt des DVHL-Geländes am See Gennesaret. Zu den Aufgaben der Benediktiner zählen insbesondere die geistliche Betreuung der Pilger, die Sorge um den heiligen Ort sowie die Betreuung von Beit Noah.

    Mit ihrer Spende und Unterstützung können diese wichtigen Tätigkeiten im Heiligen Land weiterhin ausgeführt werden.

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  • Die Internationale Jugend- und Behindertenbegegnungsstätte ‚Beit Noah‘ gehört zum Kloster und zur Kirche am heiligen Ort der Brotvermehrung. Sie zeigt Jugendlichen, wie wichtig es ist, anderen Menschen und Kulturen zu begegnen, um Toleranz und Verständnis zu lernen. Das ist aber schwierig für diejenigen, die wegen ihres körperlichen oder geistigen Zustandes ungleiche Möglichkeiten haben und von der Gesellschaft als Außenseiter betrachtet werden. Eine solche Behandlung verstärkt das Gefühl von Ungleichheit und schwächt das Selbstvertrauen. Die Begegnungsstätte Beit (‚Haus‘) Noah bietet eine sichere Umgebung für Jugend- und Behindertengruppen, unabhängig von ihrem religiösen und ethnischen Hintergrund. Die behinderten Kinder und Jugendlichen erhalten die Möglichkeit mit anderen beeinträchtigten Menschen Zeit zu verbringen. So können sie Gleichaltrige in ähnlichen Lebensumständen kennenlernen. Außerdem wird die Kommunikation und die Freundschaft zwischen palästinensischen und israelischen Kindern und Jugendlichen gefördert, was zur interkulturellen und interreligiösen Verständigung beiträgt. Für viele ist Beit Noah ein Zufluchtsort in dem sie eine ganz normale Behandlung erfahren, die ihr Selbstvertrauen und ihre persönliche Entwicklung unterstützt.

    Tabgha ist in dieser Weise ein Ort für viele: für Juden, Christen und Muslime, für Menschen mit und ohne Behinderungen, für einheimische Sozialeinrichtungen und für europäische Jugendgruppen. Beim gemeinsamen Spielen und Baden, Kochen und Lernen können sich Menschen verschiedener Herkunft leicht näherkommen. Das wechselseitige Kennenlernen fördert Akzeptanz und Respekt. So können auch neue Freundschaften entstehen.

    Begleitet und betreut werden die Gäste während ihres Aufenthaltes von einem Team internationaler Freiwilliger und angestellter Mitarbeiter. Auch die vor Ort lebende Gemeinschaft der Benediktiner begleitet die Jugend- und Behindertenbegegnungsstätte Beit Noah. Vielleicht möchten auch Sie zu diesem friedlichen Austausch zwischen unterschiedlichen Kulturen beitragen. Beit Noah ist für die Unterstützungen und Spenden ihrer Wohltäter sehr dankbar.

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