Bürgerplattform Stark! im Kölner Norden

Am 18. Oktober 2017 hat sich die Bürgerplattform Stark! im Kölner Norden mit knapp 30 Gruppen als starker zivilgesellschaftlicher Zusammenschluss in Köln gegründet. Die Bürgerplattform vereint Menschen aus Kirchengemeinden, Moscheen, Vereinen und Nachbarschaften und ist aus über 1000 persönlichen Einzelgesprächen innerhalb von drei Jahren entstanden. Neben der Ansprache von katholischen, evangelischen, orthodoxen, islamischen und anderen Gemeinden, wurde im Aufbauprozess mit Menschen aus Sport-, Kultur- und Nachbarschaftsvereinen, Initiativgruppen, Bürgerinitaitiven, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften und vielen anderen gesprochen. Parallel fanden Informationsgespräche und Seminare statt. Mit der Gründung nimmt die Bürgerplattform ihre Verantwortung wahr, im Kölner Norden konkrete Verbesserungen umzusetzen.

Weitere Informationen unter www.stark-koeln.org.

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  • Ab dem Jahr 2000 entstand die erste Bürgerplattform in Berlin-Schöneweide und zwar in einer Zeit, die mit den massiven Folgen des lokalen Strukturwandels durch die Maueröffnung zu kämpfen hatte. Vor der Wende waren im Stadtteil noch tausende Industriearbeitsplätze vorhanden. Danach war der Stadtteil vor allem von Industriebrachen und Leerständen geprägt. Dieser Entwicklungen stellten sich Kirchengemeinden, Vereine und Nachbarschaften als Bürgerplattform „Menschen verändern ihren Kiez – Organizing Schöneweide“ entgegen. Sie bewirkten 2004 nach zähen Verhandlungen die Ansiedlung der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft (FHTW, jetzt HTW Berlin) am Standort. Dies war der Beginn der Wiederbelebung der Nachbarschaften. Anschließend wurde über die Einrichtung eines städtische Regionalmanagements verhandelt. 2012 erweiterte sich die Bürgerplattform um Mitgliedsgruppen aus dem gesamten Stadtbezirk Treptow-Köpenick und gab sich den neuen Namen SO! MIT UNS – Bürgerplattform Berlin-Südost. Weitere Themen folgten: Verbesserungen im ÖPNV, die Einrichtung von Lärmschutzwänden an einer Umgehungstraße (Minna-Todenhagen-Brücke), Sicherung von Uferwegen, eine gerechtere Verteilung von Ärzten im Stadtteil, die Rettung einer Fähre und einiges mehr.

    2008 bildete sich in den Berliner Stadtteilen Wedding und Moabit die Bürgerplattform Wir sind da! Eines der ersten Themen war die schwierige Situation im Jobcenter Mitte. Die Klient*innen wurden bei der Jobvermittlung und sozialrechtlichen Fragen oft falsch oder schlecht beraten und Akten gingen verloren. Gemeinsam gelang es den Mitgliedsgruppen, genug Druck aufzubauen, sodass über 100 geplante Stellen im Jobcenter endlich besetzt wurden. Die telefonische Erreichbarkeit verbesserte sich. Der Umgang in Personalgesprächen und Schulungen wurde insgesamt menschlicher. Auch auf dem Leopoldplatz konnte Druck aufgebaut werden, um bestehende Nutzungskonflikte zu lösen. Die Aufenthaltsqualität verbesserte sich durch die Neugestaltung mit Brunnen, Bänken und einem Imbiss.

    Als dritte Berliner Bürgerplattform entstand 2010 WIN – Wir in Neukölln. Die Gruppen engagierten sich zusammen mit SO! MIT UNS beim Thema Ärzteverteilung. Ein Projekt gegen Jugendarbeitslosigkeit wurde angestoßen und der Wunsch nach mehr innerstädtischen muslimischen Begräbnisstätten verhandelt, die 2018 eingerichtet werden konnten. Derzeit arbeitet man lokal am Thema Chancengleichheit im Beruf.

    2018 gründete sich die vierte Bürgerplattform WIR BEWEGEN SPANDAU. Dort geht es bis heute vor allem um Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten.

    Die vier Berliner Bürgerplattformen sowie die neuen Gruppen aus weiteren Stadtbezirken, wie z.B. Charlottenbrug-Wilmersdorf, agieren vor allem bei landesweiten Themen, wie Bildung oder bezahlbarer Wohnraum, inzwischen sehr eng als Berliner Bürgerplattformen. Daneben bringen sie jeweils auch lokale Themen voran.

    Derzeit haben die Berliner Bürgerplattformen etwa 60 Mitgliedsgruppen. Dazu gehören Kirchgemeinden, Moscheen, Kitas, Schulen, Kleingartenanlagen, verschiedene Vereine und Initiativen.

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  • Die Bürgerplattform DUaktiv wurde am 16. Februar 2020 in der Mercatorhalle in Duisburgs Zentrum offiziell gegründet. 360 Menschen aus 18 Mitgliedsgruppen haben ihre Zusammenarbeit bekräftigt. Sie arbeiten zukünftig zusammen an den Themen Jobcenter, Jugend und Öffentlicher Nahverkehr. Nicht meckern, sondern machen ist ihr Motto!

    Der Aufbauprozess begann im Mai 2017. Über 1200 Gespräche sowie zahllose Gruppen- und Kernkreistreffen später ist in Duisburg ein fester Kernkreis aus Ehrenamtlichen und Aktiven aus Gemeinden, Vereinen, Nachbarschaftsinitiativen und Interessengruppen entstanden. Sie stammen aus sehr unterschiedlichen Stadtteilen. Daher bringen sie ihre ganz eigene Perspektive, ihr Wissen sowie die Interessen und Mittel ihrer Gruppen in die gemeinsame Entscheidungsfindung mit ein.

    Mehr Informationen unter: www.du-aktiv.de.

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