Mutter-Kind-Klinik

Derzeit leben etwa 320.000 Menschen in der Diözese Mahenge.
Die Situation für die schwangeren Frauen war so schlecht und bedrückend, dass sich 2016 viele Frauen, mit der Bitte, den Bau einer Entbindungsklinik voranzutreiben, an ihren Bischof Ndorobo wandten. Das einzige gute Krankenhaus, das St. Francis-Hospital in Ifakara, liegt 75 Kilometer entfernt von Mahenge und ist wegen fehlender Transportmöglichkeiten (kein zuverlässiges Auto zur Verfügung) und häufiger Störungen im Fährverkehr über den Kilombero-Fluss nicht sicher erreichbar.

Father Filbert, der Ende 2016 in Erfurt weilte, notierte bei seinem Besuch die wichtigsten Argumente für die Errichtung einer Mutter-Kind-Klinik:

  • Um die Zahl der Todesfälle zu verringern (Mutter- und Kind-Sterbefälle), denn das gute Katholische Krankenhaus ist in Ifakara, 75 Kilometer entfernt von Mahenge. Einige Mütter haben ihr Baby auf dem Weg nach Ifakara verloren oder auf dem Weg entbunden.
  • Um die Kosten für das Fahren nach Ifakara in das St. Francis-Hospital zu verringern und so Geld zu sparen (Unterbringungskosten in Ifakara, Essen usw.).
  • Um eine sichere Geburt zu haben, mit einer modernen Ausrüstung.
  • Um die Zahl der verheirateten Paare zu vergrößern. (Derzeit befinden sich junge Paare immer wieder im Entscheidungskonflikt zwischen „Wir bekommen ein Kind und stürzen uns wegen der weiten Fahrt und den zusätzlichen Kosten in Schulden.“ oder „Wir bekommen kein Kind.“)
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  • Sauberes Wasser ist entscheidend für Lebensqualität

    Durch den Bau eines einfachen Brunnens mit Handpumpe (in Tansania als  „Shallow well“ bezeichnet), verbessert sich die Lebenslage für ca. 250 Menschen deutlich und bringt u.a. folgende Fortschritte:

    1. Erleichterung der schweren Arbeit der Frauen (oft werden bis zu 20kg Wasser
      auf dem Kopf geschleppt); Verkürzung der Wege und damit Zeit- und Kraftersparnis für die Frauen bei der täglichen Beschaffung des Wassers für die Familie.
    2. Ein deutlicher Rückgang vieler Krankheiten (Typhus-Fieber, Durchfallerkrankungen, Wurmkrankheiten); weniger Ausgaben für Medikamente, weniger Leid, mehr Lebensfreude.
    3. Die Lebenssituation insbesondere der Frauen und Kinder verbessert sich. Die Frauen haben mehr Zeit für die Arbeit auf den Feldern, die besser gepflegt werden können, was bessere Ernten und höhere Einkommen generiert.
    4. Kinder gehen regelmäßiger in die Schule, da sie weniger Zeit für die Wasserbeschaffung aufwenden müssen

    Damit jeder Mensch im District Ulanga (Diözese Mahenge) Zugang zu sauberem Wasser hat, sind künftig noch viele Brunnen notwendig.
    Jede Spende ist willkommen und kann durch Fördermittel vervierfacht werden.
    Für einen Brunnen, der ca. 2500 € kostet, sind somit ca. 625 € an Spenden erforderlich. Der Bedarf an Brunnen ist in der ganzen Diözese Mahenge noch immer sehr groß.

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