Changuito Dios - Kinderhort

Der Kinderhort Fundación „Changuito Diós“ in der Provinzhauptstadt Salta / Argentinien bietet Platz für die Betreuung von bis zu 120 Kindern aus ärmsten Verhältnissen im Alter von 10 Monaten bis 14 Jahren. Die Betreuung im Kinderhort ist für die Eltern kostenlos. Bedingung für eine Aufnahme in den Hort ist, dass die Eltern einer bezahlten Beschäftigung nachgehen. Der Stadtteil „Juan Calchaquí“, in dem der Hort liegt, ist gekennzeichnet von hoher Arbeitslosigkeit, Alkohol- und Drogenkonsum. 80% der Familien sind alleinstehende Mütter mit ihren Kindern.

Die Kinder, von denen einige bei Ihrer Ankunft im Hort unterernährt sind, erhalten in dem Hort mit drei Mahlzeiten pro Tag eine gesunde und ausreichende Ernährung und werden regelmäßig kinderärztlich und zahnärztlich betreut. Manche der Heranwachsenden sind auf psychologische Unterstützung angewiesen, die sie in dem Hort erhalten.

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  • Das Mädchenheim "Santa Teresita" in Posadas liegt ganz im Nordosten von Argentinien. In dem Heim werden ca. 60 Mädchen im Alter von 5 bis 20 Jahren betreut; von ihnen wohnen ca. 25 von Montag bis Freitag im Heim (intern), die anderen verbringen den Tag in dem Heim und gehen abends zurück in ihre Familien. Das Kinderheim befindet sich im Zentrum der Provinzhauptstadt und vermietet einen Teil des Geländes an die Schule, welche die Mädchen besuchen.

    Der Großteil der Mädchen stammt aus sehr armen und gewaltvollen Familien, deren Problematiken komplex und vielfältig sind. Viele dieser Mädchen wurden zu Hause misshandelt, so dass eine besondere Betreuung notwendig ist. Einige der Mädchen wurden beispielsweise bereits früh von den eigenen, oft drogenabhängigen, Müttern zur Kinderprostitution gezwungen. Damit besteht eine besondere Gefahr für diese Mädchen, dauerhaft in das Milieu der Prostitution abzugleiten.

    Als AYUDA e. V. im Jahr 2001 Kontakt zu dem Kinderheim aufnahm, war dies finanziell derart heruntergewirtschaftet, dass der neuen Heimleitung kein Vermögen zu Verfügung stand. AYUDA e.V. finanziert seit 2002 die Honorarkräfte des Hortes, in 2016 sind dies:

    • 5 Nachhilfelehrerinnen
    • 2 Psychologinnen
    • 1 Kinderärztin
    • 1 Psychopädagogin
    • 1 Sozialarbeiterin

    Im Heim werden verschiedene Arbeitsgemeinschaften angeboten, vielfach mit Hilfe unserer AYUDA-Freiwilligen vor Ort: Theater, Selbstverteidigung, Musik und Tanz, Zumba. AYUDA e.V. finanziert Materialien zum Spielen und Tanzen, 2016 konnten sich die Mädchen über neue Springseile, Hulahoop-Reifen, neue Spiele und bunte neue Bodenmatten freuen. Danke dafür an alle unsere Spender!

    Mit Hilfe der von AYUDA e. V. durchgeführten Projekte können die Mädchen nicht nur eine Ausbildung erlangen, sondern dem Kinderheim kommen beispielsweise durch das Bäckereiprojekt mittlerweile auch finanzielle Einnahmen zu.

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  • Als Spender unterstützen Sie durch AYUDA die Erziehung und Ausbildung der Kinder und Jugendlichen mit Ihrer Geldspende.

    Nur durch kontinuierliches Engagement kann AYUDA dauerhaft die Situation vor Ort verbessern.

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  • Seit vielen Jahren werden in La Matanza, einem Viertel, das an die Hauptstadt Buenos Aires angrenzt, soziale Projekte von Schwestern, Sozialarbeitern und Psychologen durchgeführt (Prävention gegen Drogen- und Alkoholmissbrauch etc).  

    Die Armut im Barrio 22 de Enero, die häusliche Gewalt, die allgemeine Lethargie, der Drogenhandel und die Kriminalität – diesen Verhältnissen sind die Kinder und Jugendlichen Tag für Tag ausgesetzt. Es soll versucht werden, ihnen einen Lichtblick und neue Perspektiven außerhalb des Elendsviertels zu geben. Freizeitangebote, Werkstätten, Betreuung und Ausbildungsprojekte, Übergabe von Verantwortung (Ältere Jugendliche werden Koordinatoren für die Jüngeren) sind hier ein wesentlicher Teil der Arbeit. Das Projekt erreicht etwa 140 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Im Barrio leben ca. 40.000 Menschen. Im Jugendzentrum erfahren die Kinder und Jugendlichen Zuneigung und Unterstützung, sie lernen sich für etwas zu begeistern, kreativ zu sein und zu kommunizieren.

    Bildung ist keine Ware, Bildung ist Netzwerk:
    Um Kontinuität sicherzustellen und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, wurden mit Hilfe von AYUDA e.V. Jugendliche und Mütter zu Gruppenleitern/Koordinatoren ausgebildet, die wiederum den Jüngeren bei den Hausaufgaben helfen und sich mit um sie kümmern. Die Projektbetreuerin Marina Sikora und unser Administrator in Südamerika, Victor Tissera, stehen in sehr engem Kontakt mit den Ansprechpartnern und besuchen das Projekt regelmäßig vor Ort.

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  • Im Jahr 2009 wurde in La Matanza ein Stipendienprogramm für Ausbildung und Studium ins Leben gerufen. Seit zehn Jahren fördert AYUDA e.V. also bereits begabte Jugendliche ab ca. 16 Jahren, damit sie eine weiterführende Schule besuchen, ein Studium absolvieren oder eine Berufsausbildung ausüben können. Ohne diese Hilfe müssten sie einer ungelernten Beschäftigung nachgehen, um für das Auskommen ihrer Familie zu sorgen, da die Stipendiaten aus prekären finanziellen und sozialen Verhältnissen stammen. Viele von ihnen haben nur einen Elternteil, aber eine große Zahl von Geschwistern. Die Stipendien schaffen für die jungen Menschen eine Perspektive und die realistische Hoffnung darauf, ihre Träume für die Zukunft verwirklichen zu können. Von dem Geld werden u.a. Bücher, Fotokopien, Immatrikulationsgebühren und die Fahrtkosten zur Ausbildung bezahlt.

    Mit den Stipendien unterstützt AYUDA e.V. im Jahr 2019 siebzehn Jugendliche in vier verschiedenen AYUDA-Projekten. Die Stipendien werden zum großen Teil durch private Patenschaften ermöglicht. AYUDA e.V. dankt allen Stipendien-Partnern im Namen der Jugendlichen und ihrer Familien.

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  • El Talar ist eine kleine Ortschaft in der Nähe von Libertador in der Provinz Jujuy/Argentinien. Die Gegend ist geprägt von Rohrzuckerplantagen der Firma Ledesma und überwiegend mit Schotterstraßen belegt. Die Mehrheit der Bevölkerung gehört zur Bevölkerungsgruppe der Guarani und steht für die Firma Ledesma unter Vertrag - jedoch unter unsicheren Arbeitsverhältnissen meist als Tagelöhner. Diese Familien haben sich zusammengeschlossen, um ihren Kindern eine bessere Zukunft zu sichern. Das bemerkenswerte Projekt begann mit der Errichtung einer Begegnungsstätte, die in enger Zusammenarbeit mit der "Asamblea del Pueblo Guaraní" (APG)  nach mehrjähriger Arbeit schließlich erfolgreich eröffnet werden konnte.

    Von AYUDA e.V. wird seit 2005 ein Schreinerei-Projekt finanziert. Die Schreinerei dient der gesamten Gemeinschaft und bietet bis zu 45 Kindern und Jugendlichen ein Freizeitangebot und Ausbildung. Mädchen und Jungen erlernen das Handwerk und können ihr Selbstwertgefühl sowie ihre beruflichen Perspektiven verbessern. Holzverarbeitung ist ein stark nachgefragtes Handwerk im Norden Argentiniens. Die beiden Ausbilder erhalten von AYUDA e.V. eine Aufwandsentschädigung. AYUDA e.V. unterstützt Instandhaltung und Ausbau der Infrastruktur. Es werden Werkzeuge und mehrere große Maschinen angeschafft.

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  • Die Ortschaft  El Bananal im Norden Argentiniens wird von ca. 100 Familien mit Guaraní-Abstammung bewohnt. Seit 2005 beschäftigt sich die Gemeinschaft mit der Förderung und Hilfe von Kindern und Jugendlichen, denen wegen kultureller und sprachlicher Barrieren und unterschiedlicher Sitten die Integration in die Gesellschaft erschwert wird. Ein großes Problem ist die Resignation der Bevölkerung angesichts einer problematischen wirtschaftlichen Lage und fehlender Akzeptanz durch, bzw. Integration in die Gesellschaft. Da das Schulsystem an den staatlichen Schulen nicht an die Kultur der Guaraní angepasst ist und die Schüler dieser Bevölkerungsgruppe häufig nicht als gleichwertig akzeptiert werden, haben viele Schüler dort Probleme, bleiben der Schule oft fern und erzielen keinen Schulabschluss. Die meisten Guaraní arbeiten als Tagelöhner für 300 AR$ / Tag (das entspricht z. Zt. 7,- EUR). Dies würde nicht genügen, um in der Gemeinschaft eine eigene Schule zu finanzieren.

    AYUDA hat im Jahr 2005 die Anschaffung von Mobiliar und die Kosten von Renovierungsarbeiten des kleinen Schulraumes übernommen. Hier erhalten Kinder bis zum Alter von 12 Jahren zweimal pro Woche zusätzlichen Unterricht. Der Unterricht erfolgt in Spanisch und in Guaraní. Unterrichtet werden neben Mathematik, Lesen und Schreiben auch Kenntnisse über Natur, Kultur und Gesellschaft. Ziel ist die Unterstützung der schulischen Entwicklung der Kinder. Dabei ist die Förderung der Integration in die Gesellschaft von besonderer Bedeutung. AYUDA zahlt seit 2007 das Honorar für zwei Lehrer, seit 2009 zusätzlich für eine dritte Lehrerin, die zugleich die Koordination innehat. Außerdem helfen weitere Mütter und Großmütter auf freiwilliger Basis in der Schule. Kinder und Lehrer sind sehr stolz auf ihre Schule. Sie betrachten sie als wichtigen Bestandteil ihrer Kultur und Gesellschaft. Neben den Honoraren übernahm AYUDA seit 2007 die Finanzierung von didaktischen Materialien sowie für Milch und einen Imbiss für die Kinder. Die Innenräume müssen regelmäßig renoviert werden, da das feuchte Klima die Farben und Materialien angreift. 2010 wurde die Schule mit Hilfe von AYUDA vergrößert, um noch mehr Kinder aufnehmen zu können.

    Außerdem finanziert AYUDA, wenn es die finanzielle Situation ermöglich, jährlich einen oder zwei Ausflüge der Schüler mit ihren Müttern, z.B. in die Provinzhauptstadt oder in die Quebrada de Humahuaca, eine Welt-Naturerbestätte der UNESCO.

     
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  • Die beiden von AYUDA e.V. unterstützten Förderschulen für Kinder und Jugendliche finden sich in Vororten von Buenos Aires, die durch große Armut, Hoffnungslosigkeit und Gewalt geprägt sind. Ein Ziel neben der Schulausbildung ist es, den Jugendlichen ein Selbstwertgefühl zu geben, das ihnen von der Gesellschaft und ihren Familien häufig verwehrt wird. Dazu wird auch versucht, die Eltern mit in die Arbeit einzubeziehen. In den Schulen werden neben dem Schulunterricht Werkstätten und Angebotsgruppen durchgeführt, in denen die jungen Menschen ihre Fähigkeiten auf breiter Basis entwickeln und durch Eigenproduktionen selbst zum Unterhalt der Schule beitragen können.

    AYUDA e.V. unterstützte die „Escuela San Francisco“ in Lanús seit 2003 und freut sich über die tolle Arbeit und die enormen Fortschritte dort. Seit dem Jahr 2003 hat sich die Ausstattung der Schule – insbesondere durch die Hilfe von AYUDA e.V. – grundlegend verändert.

    Die „Escuela Angel de la Guarda" in Hurlingham wird von AYUDA e.V. seit 2014 unterstützt.

    2014 arbeitete ein junger Mann aus Köln durch Vermittlung von AYUDA e.V. ehrenamtlich in der Schule „Angel de la Guarda“ mit. 2011 hat AYUDA e.V. eine junge Frau als Freiwillige nach Lanús vermittelt.

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  • Das Mädchenheim Don Orione in der nördlich gelegenen Provinz Chaco wird seit Kurzem von AYUDA e.V. unterstützt. Geleitet wird es von einer katholischen Kongregation und dieser angehörigen Schwestern. Seit mehr als 60 Jahre beherbergte die Einrichtung obdachlose Familien, insbesondere Mädchen in Notsituationen. Seit 2016 dient sie nun als ein Tagesheim für  40 vernachlässigte Mädchen im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Ziel ist es, ihnen die Möglichkeit einer freien Persönlichkeitsentfaltung und wohlbehüteten Kindheit in einem gesunden und anregenden Umfeld zu geben, sie vor einem unsicheren und gewalttätigen Umfeld zu schützen. Hier haben die Mädchen die Möglichkeit, ein Frühstück und Mittagessen zu bekommen, Nachhilfeunterricht wahrzunehmen, zu duschen und bei Beschäftigungen teilzuhaben. Für eine bessere Auslastung der Schulen wird in Argentinien der Unterricht der Stufen Primaria und Sekundaria und jeweils auf den Vormittag und Nachmittag verteilt. Viele der Mädchen gehen daher erst am Nachmittag in die Schule.

    Regelmäßig arbeiten in dem Hort zwei Erzieherinnen, die zeitweilig zusammen mit freiwilligen Helfern die Aktivitäten anleiten. Zudem sind eine Köchin, eine Reinigungskraft und ein Hausarbeiter dort angestellt. Damit diese Betreuung für die Kinder aufrecht erhalten und ausgebaut werden kann, setzt sich AYUDA e.V. für die Beschaffung didaktischen Materials und für eine grundlegende Ausstattung der Aufenthaltsräume ein. So können die Arbeitsgemeinschaften und Aktivitäten in einer anregenden und angenehmen Atmosphäre gestaltet werden.

    Um einen größtmöglichen Nutzen zu erreichen, arbeitet der Hort gezielt auch mit den Eltern oder sonstigen Bezugspersonen der Mädchen zusammen und wird auch für sie kleine Arbeitsgruppen und Beschäftigungen anbieten. Zudem besuchen zwei Schwestern zweimal die Woche die Familien der Mädchen.

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  • In der Provinz Alto Paraná, ungefähr 30 km von unserem Indianerprojekt Akaray-Mi entfernt, im Südosten von Paraguay liegt die Indianergemeinschaft Kirito Hugua'i, eine Dorfgemeinschaft von ca. 50 Familien. AYUDA e.V. unterstützt seit mehreren Jahren die Guaraní-Gemeinden der Region beim Bau von Schulgebäuden und Lehrer-Unterkünften.

    Im Jahr 2010 begannen die Planungen für den Bau eines neuen kleinen Schulgebäudes in Kirito Hugua'i. Seit 1 ½ Jahren wurde hier in freier Natur oder in einem alten dunklen und löchrigen und morschen Holzhaus unterrichtet, das vor vielen Jahren als Missionshaus hier gebaut worden war. Eltern, Kindern und Lehrern war es ein entsprechend großes Anliegen, hier ein richtiges kleines Schulgebäude zu bauen.

    Seit 2010 ist die Schule von der staatlichen Schulbehörde offiziell anerkannt: Escuela Básica Nº 7.843 “Ko’ë Pyahu Verbo Divino” Kirito Hugua’i. Dies hat zur Folge, dass die Schüler nun auch regelmäßig Milch erhalten, was in dieser armen Region von sehr großer Wichtigkeit ist. Mit Hilfe von AYUDA Schweiz konnte der Bau des Schulgebäudes realisiert werden. Ende 2011 wurde die neue Schule eingeweiht.

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  • Ayuda e.V. hat in den vergangenen Jahren diverse Schulen für Guarani Indianer in Paraguay errichtet. Dabei arbeiten wir in Paraguay sehr vertrauensvoll mit der Ordensschwester Daniela Irala Manza zusammen. Sie berichtet jedoch, dass die Kinder in den Schulen Mühe hätten Lesen und Schreiben zu lernen; besonders, weil ihre Eltern selber nicht Lesen und Schreiben können.

    Von Seiten des Kultur - und Erziehungsministerium wurden zwar manche Alphabetisierungskurse für erwachsene Indianer angeboten. In den meisten Fällen sind es die Väter, die diese Kurse besuchen und nicht die Mütter. Ein Grund hierfür liegt an der großen Entfernung zu den angebotenen Kursen. Da vor allem die Mütter für die Erziehung der Kinder zuständig sind, können sie diese nicht alleine lassen und die staatlich angebotenen Kurse daher nicht besuchen. Es sind aber dieselben Mütter, welche somit ihre Kinder in schulischen Belangen nicht unterstützen können, weil sie selber nicht Lesen und Schreiben können. Ayuda e.V. versucht diese Lücke zu schliessen und dezentrale Kurse aufzubauen.

    Erstmals unterstützt Ayuda e.V. im Jahr 2016 ein Projekt zur Alphabetisierung der Mütter, in der festen Überzeugung, dass sich dies auch positiv auf ihr Lernverhalten auswirken wird. Zwischen 20 und 30 Eltern (vorwiegend Mütter) lernen durch die Hilfe von Ayuda e.V. Lesen und Schreiben. Sie gehören zu den benachbarten Gemeinschaften "8 de diciembre" und "Puerto Barreto" der Mbya Guarani. Mit 3.750 Franken für Unterrichtsmaterial, Benzinkosten, Verpflegung und der Herstellung von Lehrmaterialien ist das Projekt zunächst auf zwölf Monate konzipiert.

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