St. Clemens e.V.

Der St. Clemens e.V. unterstützt die Arbeit und den weiteren Aufbau der katholischen Kirche in Russland. Entstanden ist er aus dem Bitte von Bischof Clemens an mich, seinen Bruder, ob wir einen Weg finden, Menschen in Deutschland für die Not in seinem Bistum zu interessieren. Es gibt keine Kirchensteuer oder andere ständige Zuwendungen, aus denen er den Lebensunterhalt seiner Priester und Ordensleute finanzieren könnte. Menschen seiner Gemeinden bitten den Bischof um Medikamente und Verbandszeug, wenn ein Krankenhausaufenthalt bevorsteht. Nachts klopfen Jugendliche an seine Tür und bitten um etwas zu essen für die kleinen Geschwister. Doch nicht die materielle Not macht ihm am meisten zu schaffen. 70 Jahre Kommunismus haben vieles ausgelöscht, was für uns zum Mensch sein gehört. So will der St. Clemens e.V. einerseits die materielle Grundlage für die Arbeit im Bistum St. Clemens in Russland sichern, gleichzeitig aber Menschen im deutschen Sprachraum auf die geistige und geistliche Not aufmerksam machen. Bischof Clemens schrieb einmal: Das wichtigste aller Hilfsgüter ist das Gebet. Und als sein Bruder weiß ich, dass er das nicht nur so dahin sagt.

Wer am Leben der Menschen im Bistum St. Clemens teilhaben möchte, dem empfehlen wir den blog www.kath-ru.blogspot.de

  • Das Bistum Saratov entstand am 11. Februar 2002 aus der Römisch-katholischen Administratur für die Katholiken des lateinischen Ritus im Süden des europäischen Russlands. Clemens Pickel, ein Deutscher aus der ehemaligen DDR, ist seit fast 20 Jahren Bischof dieser Administratur. Zwei Ordensschwestern sind sein ganzes "Ordinariat". Seit 1990 baut er katholische Kirche auf in einem Gebiet, das so groß ist wie Portugal, Spanien, Frankreich und Deutschland zusammen. Die 50 Priester und 69 Ordensleute, die bei ihm tätig sind, stammen fast alle aus dem Ausland, d.h. sie gehen nach einigen Jahren auch wieder in ihre Heimat zurück, wenn sie müde geworden sind von den Strapazen des russischen Systems. Der Bischof muss für den Lebensunterhalt seiner Mitarbeiter sorgen. Es gibt weder Kirchensteuer noch andere dauerhaften Zuschüsse. Wichtiger als alles materiell Notwendige ist Bischof Pickel die geistliche Formung seiner Leute, der Zusammenhalt, die Freude am gemeinsamen Werk.

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