Hilfe Litauen-Belarus e.V.

Seit 1994 (dem Gründungsjahr unserer Vorgängerorganisation) sind wir helfend in Litauen und Weißrussland bzw. Belarus engagiert. Dieser lange Zeitraum ist nicht nur geprägt von materieller Hilfe, sondern auch von Freundschaft, Nächstenliebe und Solidarität mit den Menschen jenseits der auch heute zum Teil noch wenig durchlässigen Grenzen.

 

Um auch zukünftig die Bedürftigen in Litauen und Weißrussland unterstützen zu können, wurden Anfang 2016 die notwendigen Schritte unternommen und die humanitäre Hilfe mit Gründung des gemeinnützigen Vereins Hilfe Litauen Belarus e.V. institutionalisiert. Die über viele Jahre von uns finanziell und materiell unterstützen Einrichtungen in Litauen und Belarus können sich dadurch sicher sein, dass sie auch zukünftig nicht auf sich alleine gestellt sein werden.

 

Jedes Jahr verlassen zwei bis drei Sattelschlepper mit Hilfsgütern Bergisch Gladbach in Richtung Litauen und Belarus. An Bord sind neben Kleidung, Schuhen und Hygieneartikeln häufig medizinisches Hilfsmittel, Rollstühle, Rollatoren oder Gehhilfen. Speziell für die Kinder und Jugendlichen in beiden Ländern senden wir Dreiräder, Fahrräder, aber auch Rollschuhe oder auch mal einen „ausgedienten“ Satz Fußballtrikots. Unsere Hilfe soll sowohl den grundlegenden Bedarf decken, aber auch etwas Freude in den Alltag bringen.

 

In den über 25 Jahren der Hilfe haben wir ein breites Netzwerk an Unterstützern aus Privatpersonen, Firmen und Institutionen in der Region aufgebaut. Auf diesem Weg erhalten wir beispielsweise Pflegebetten (meist sogar elektrisch), Orthesen/Prothesen, physiotherapeutische Ausstattung oder auch Vitaminprodukte für den Transport nach Litauen und Belarus.

 

Wenn eingangs von den „Ärmsten der Armen“ die Rede war, so ist trotz aller geleisteten Hilfe und aller politischen Entwicklungen nach wie vor notwendig zu helfen. Und das werden wir auch zukünftig tun!

  • Das Projekt „Bau des Seniorenheimes“ ist gestützt auf die Analyse der gesellschaftlichen Situation und die Bedürfnisse der Gesellschaft im Gebiet Grodno. Wegen einer zunehmenden Überalterung der Gesellschaft steigt jedes Jahr das Bedürfnis nach Vormundschaft und einem Aufenthaltsplatz für ältere Menschen. Laut den statistischen Angaben ist jeder vierte Einwohner in Grodno 65 Jahre oder älter. Dieser Alterungsprozess entwickelt sich auch weiter. In diesem Zusammenhang steigt das Bedürfnis nach Seniorenheimen von Jahr zu Jahr. Diese Altenheime gibt es bisher jedoch kaum.

    Besonders in Dörfern und ländlichen Regionen werden Altenheime vermehrt benötigt, da seit Jahren eine massive Land-Stadtflucht eingesetzt hat. Jüngere Menschen finden auf den Dörfern keine Arbeit. Da es für sie dort keine Zukunft gibt, entfliehen sie und lassen die alten Menschen zurück. Kleine Geschäfte und andere Einrichtungen schließen. Die alten Menschen sind in der Regel nicht mobil und benötigen zum Teil permanente Hilfe.

    Das Ziel der Bistumscaritas Grodno ist es nun, für ältere hilfebedürftige alleinstehende Menschen in der Region ein soziales zu Hause in Form eines Altenheimes zu schaffen. Damit soll die Not der dringend Hilfebedürftigen ein wenig verringert werden, besonders auch auf dem hygienischen und gesundheitlichen Sektor. Die Bistumscaritas Grodno wird später das fertige Altenheim in Sopotskin betreiben. Mit den geringen Renten der alten Menschen müssen diese ihre Unterbringung im Altenheim mitfinanzieren. Den Rest übernimmt die Caritas. Es werden bei der Aufnahme keine konfessionellen, finanziellen oder sonstigen Unterschiede gemacht.

    Bereits Ende 2020 wurde der Rohbau des Gebäudes in Sopotskin fertiggestellt. Aktuell werden die Inneneinrichtungen installiert und Ende 2021 sollen dann bis zu 40 ältere hilfebedürftige Menschen ein neues Zuhause dort finden. Dies gelang nicht zuletzt durch unsere Hilfe mit finanziellen Mitteln und mit Hilfsgütern.

    Unserm Verein ist es eine Herzensangelegenheit, hier weiterhin tatkräftig zu unterstützen.

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  • Die Bestimmung des Sonderpädagogisches Zentrum „Die Quelle“ in Gelgaudiškis ist es, Kinder aus ganz Litauen mit hohem und sehr hohem sonderpädagogischem Bedarf zu behandeln, sowie die Vorschulerziehung für Kinder mit unterschiedlichen Entwicklungsstörungen und anderen Behinderungen zu gewährleisten. Nicht zuletzt ist im Zentrum eine soziale Tagesbetreuung für Erwachsene integriert.

    Ziel ist es, dass die Betreuten nach und nach die notwendigen Kompetenzen erwerben, um sich erfolgreich in die Gesellschaft einzugliedern.

    Im Zentrum arbeiten aktuell 25 Personen: Zwei Psychologen, ein Sozialpädagoge, elf Sonderpädagogen sowie weitere Erzieher. Verwaltungsaufgaben werden von diesen Personen mit übernommen. Derzeit werden 79 Kinder und junge Erwachsene (bis 21 Jahre) in Gelgaudiškis unterstützt.

    Bisher konnten wir bereits mit zahlreichen Sachspenden und der Finanzierung besonderer Einrichtungsgegenstände unterstützen. Unter anderem gelang es uns auch die komplette Ausstattung einer physio- und ergotherapeutischen Praxis nach Litauen zu liefern.

    Der Bedarf ist durch den zukünftigen Ausbau des Zentrums ungebrochen hoch. Wir werden als Verein gerne diesen weiteren Weg mit unseren Freunden in Litauen gehen und finanzielle sowie mit Sachspenden unterstützen.

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