Bistum Limburg

Das Bistum Limburg ist eine junge Diözese (gegründet 1827) im Südwesten Deutschlands und umfasst Teile der Bundesländer Hessen und Rheinland-Pfalz. Ihr Gebiet erstreckt sich auf rund 6.200 Quadratkilometer zwischen dem Westerwald und Frankfurt, zwischen Lahn-Dill-Eder und dem Rheingau. Hier leben Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenskulturen.

Prägend für die Diözese sind auch die Bistumspartnerschaften und ihr weltkirchliches Engagement. Kontakte gibt es heute zu katholischen Diözesen in der ganzen Welt. Intensive Beziehungen bestehen zu den Partnerdiözesen Kumbo und Ndola in Afrika, Alaminos auf den Philippinen, Kosice, Olomouc und Sarajevo in Osteuropa.

Die Geschichte des Bistums begann mit dem Zusammenbruch der weltlichen und kirchlichen Machtstrukturen in Europa als Folge der Französischen Revolution.

Geschichte und Gegenwart sind uns im Bistum Limburg Motivation und Verpflichtung, zusammenzustehen! Wir sind auch dank Ihrer Unterstützung für Menschen in Not da: Vor Ort in den Regionen des Bistums, in Europa und weltweit.

  • Der Katholische Bezirk Main-Taunus setzt ein Zeichen für europäische Solidarität sowie christliche Nächstenliebe und ruft dazu auf, Menschen, die in der Provinz Trient von der Corona-Pandemie betroffen sind, zu unterstützen.

    Das Motto der Aktion – „Wir sitzen alle im selben Boot“ – bezieht sich auf das weltweit ausgestrahlte Gebet von Papst Franziskus am 27. März auf dem Petersplatz in Rom. Als Teil der Europäischen Gemeinschaft, als Bürger eines Sozialstaates sowie als Schwestern und Brüder der dort lebenden Glaubensgeschwister ist es Chance wie Heraus­forderung, ganz konkret zu helfen. So wird Verbundenheit über die aktuell wieder errichteten Ländergrenzen hinweg erlebbar und grundlegende Not gelindert.

    Die Menschen im Norden Italiens sind seit vielen Wochen auf besonders dramatische Weise von der Epidemie heimgesucht: Italien war lange das Land Europas mit den meisten Infizierten und hat bis heute nach den USA und Großbritannien die größte Zahl an Corona-Toten zu beklagen. Soziale Notlagen sind wie ein Tsunami über die Kommunen hereingebrochen.

    Gemessen an der Einwohnerzahl zählt die Region der Erzdiözese Trient (Trento) zu den am schlimmsten betroffenen Provinzen. Der Caritasverband dieser Diözese ist dementsprechend Partner unseres Unterstützungsprojektes. Folgende von Anita Scoz, der Geschäftsführerin der Caritas diocesana Trento, als vordringlich beschriebene Arbeitsschwerpunkte werden gefördert:

    • Unterbringung und Versorgung einer wachsenden Zahl von Wohnsitzlosen.
    • Begleitung und Beratung hilfsbedürftiger, gehandicapter, psychisch auffälliger und verängstigter Menschen.
    • Unterstützung Einzelner wie Familien in prekären Lebenslagen.

    Mit dem Projekt verbunden ist die Einladung,

    • sich die Unterstützungsaktion zu eigen zu machen,
    • sie als Institution oder Organisation offiziell mit zu tragen und
    • eigene Ideen einzubringen,

    um mitzugestalten, wie wir europäische Verbundenheit in Zeiten der Corona-Epidemie erfahrbar werden lassen!

    Mit großer Freude ist die Unterstützungsanfrage bereits in Italien aufgenommen worden. „Ihre Absicht, etwas für uns und zusammen mit uns zu tun, ist meines Erachtens ein tiefer Beweis des christlichen Miteinanders!“, erklärte Don Cristiano Bettega, der bischöfliche Beauftragte für Sozialpastoral und Caritas der Erzdiözese Trento (Trient).

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